Satzung

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§ 1

Die Schützenbruderschaft St. Johannes Langenholthausen ist eine Vereinigung von Schützenbrüdern mit dem Sitz in Langenholthausen.
Sie ist dem Kreisschützenbund Arnsberg im Sauerländer Schützenbund e.V. angeschlossen.
Sie bekennt sich zur christlichen Weltanschauung. Ihre Wehrhaftigkeit ist in erster Linie geistig.
Schütze bedeutet für die Bruderschaftsmitglieder:

Beschützer von Glaube und Sitte und heimatlichem Brauchtum zu sein.

 

§ 2

Die Schützenbruderschaft St. Johannes Langenholthausen stellt ihre Bestrebungen unter die Devise „Glaube – Sitte – Heimat“. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Schützenbruderschaft St. Johannes Langenholthausen ist bestrebt, unter den Mitgliedern und auch in weiteren Kreisen

a) die Pflege des christlichen Lebens zu fördern,
b) die Werke der christlichen Nächstenliebe zu üben,
c) an der Bildung und Erhaltung eines gesunden Volkstums auf der Grundlage christlicher Sitte mitzuarbeiten,
d) für die staatsbürgerliche Erziehung nach den Grundsätzen der christlichen Weltanschauung tätig zu sein,
e) Frieden und Einigkeit unter den Mitgliedern und in der Gemeinde zu erhalten und zu fördern und zu dem jährlichen Schützenfest mit Vogelschießen einzuladen,
f) kirchliche und caritative Einrichtungen für geistig und körperlich behinderte Menschen zu unterstützen,
g) das traditionelle Brauchtum des Schützenwesens zu fördern.

Die Schützenbruderschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3

Mitglied kann jede männliche Person werden, die unbescholten ist, sich auf § 2 der Satzung verpflichtet und das 16. Lebensjahr vollendet hat. Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erfolgt die Mitgliedschaft als Jungschütze.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Sie erfolgt durch Eintragung in das Bruderschaftsverzeichnis. Ablehnungen sind schriftlich zu begründen. Gegen die Ablehnung kann Beschwerde eingelegt werden, über die bei der nächsten Mitgliederversammlung mit Stimmenmehrheit zu entscheiden ist. Schützenkönig kann werden, wer das 21. Lebensjahr vollendet hat und zwei Jahre Mitglied in der Schützenbruderschaft ist.
Er muß in der Lage sein, sich eine Königin zu erwählen und einen Hofstaat von mindestens zehn Paaren zu bilden.

 

§ 4

Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
Die Verpflichtung zur Zahlung des Beitrages für das laufende Geschäftsjahr (Kalenderjahr) bleibt bestehen.
Der Ausschluß eines Mitgliedes erfolgt:
a) wenn es bei einer Streitigkeit den Weisungen eines Vorstandsmitgliedes nicht sofort Folge leistet,
b) wenn es sich an den im Dienste der Bruderschaft befindlichen Personen tätlich vergreift,
c) wenn es Bruderschaftseigentum verschleppt oder veruntreut,
d) wenn es zwei aufeinanderfolgende Jahresbeiträge nicht zahlt,
e) wenn es eine auf ihn nach § 14 gefallene Wahl ablehnt, nachdem die Gründe seiner Weigerung vom Vorstand nicht anerkannt wurden.
Niemand darf wegen unverschuldeter Armut oder Bedürftigkeit ausgeschlossen werden.
Über den Ausschluß bestimmt der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

 

§ 5

Jährlich wird ein Beitrag erhoben, dessen Höhe in der Mitgliederversammlung festzusetzen ist. Nach Vollendung des 65. Lebensjahres entfällt die Beitragszahlung. Jungschützen zahlen die Hälfte des festgesetzten Beitrages.

 

§ 6

Der Vorstand und seine Zusammensetzung:
Bei der Zusammensetzung des Vorstandes unterscheiden wir
a) den geschäftsführenden Vorstand, der an der Spitze der Bruderschaft steht und
b) den erweiterten Vorstand.

Zum geschäftsführenden Vorstand gehören a) der Vorsitzende und dessen Stellvertreter, b) der Schriftführer, c) der 1. Kassierer, d) der Schießmeister e) der Hauptmann, f) der Adjudant, g) der 2. Kassierer, h) der 1. Offizier, i) der 1. Fahnenoffizier, j) der Hallenwart.

Zum erweiterten Vorstand gehören außer dem geschäftsführenden Vorstand a) zwei Offiziere b) mindestens sieben Fahnenoffiziere. Der jeweilige Ortsgeistliche ist geborenes Vorstandsmitglied und gleichzeitig Präses der Bruderschaft und nimmt mit beratender Stimme an den Versammlungen des Vorstandes teil. Bei der Ausgestaltung des Schützenfestes und bei Fragen über sonstiges öffentliches Auftreten der Bruderschaft ist der geschäftsführende und der erweiterte Vorstand stimmberechtigt. In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist nur der geschäftsführende Vorstand stimmberechtigt. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, bis zu einer Höhe von 5.000,– DM allein zu entscheiden, ohne die Mitgliederversammlung in Kenntnis zu setzen.

Der 1. Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Schriftführer und der 1. Kassierer vertreten die Bruderschaft gerichtlich und außergerichtlich in der Weise, dass je zwei der genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam die Bruderschaft vertreten, darunter der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter. Der Vorstand sorgt für die Ausführung der Satzung und für die Aufrechterhaltung der Ordnung bei Bruderschaftsversammlungen. Ferner hat er Sorge zu tragen für die Durchführung der bei der Mitgliederversammlung gefaßten Beschlüsse. Er trifft alle Vorbereitungen zu den Veranstaltungen und leitet das Schützenfest. Der Vorstand wacht über den Vermögensstand. Über die Einnahmen und Ausgaben stellt er jährlich eine Abrechnung auf, die in der Mitgliederversammlung bekanntgemacht werden muß. Außerdem hat er nach dem Schützenfest die betreffenden Rechnungen und Belege vorzulegen. Beide Abrechnungen sind zu Protokoll zu geben. Vorstandsmitglieder mit mindestens 10-jähriger Vorstandstätigkeit, die ihr Amt aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht weiter ausüben, haben die Möglichkeit, in der sogenannten Altersriege weiterhin bei Festzügen oder sonstigen festlichen Gelegenheiten mitzuwirken.

 

§ 7

Eine Sitzung des Vorstandes ist beschlußfähig, wenn mindestens sechs Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Alle anfallenden Angelegenheiten der Bruderschaft müssen darin behandelt werden.
Es wird mit einfacher Stimmenmehrheit entschieden.

 

§ 8

Der Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein, ebenso die Mitgliederversammlung und führt bei beiden den Vorsitz. Er wacht über das Bruderschaftsvermögen und gibt Auskunft über die gewöhnlichen Ausgaben. In allen Verrichtungen sind dem Vorsitzenden die übrigen Vorstandsmitglieder behilflich. Dies gilt besonders bei der Aufrechterhaltung der Ordnung beim Schützenfest. Jeder Schützenbruder ist verpflichtet, den Anordnungen der Genannten Folge zu leisten.

 

§ 9

Jährlich muß wenigstens eine Mitgliederversammlung (Generalversammlung) gehalten werden.
In ihr können alle Mitglieder Vorschläge zur Verbesserung der Satzung und zur Verschönerung des Festes machen.

 

§ 10

Die Mitgliederversammlung ist eine Zusammenkunft aller Schützenbrüder unter Leitung des Vorsitzenden,
in welcher grundsätzlich über alle Angelegenheiten der Bruderschaft beraten und beschlossen werden kann und soll.

 

§ 11

Die Mitgliederversammlung faßt grundsätzlich ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Zur Änderung des Vereinszwecks oder der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich und notwendig. Gleiches gilt für den Fall der Auflösung der Bruderschaft.

 

§ 12

Vom Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Diese muß wenigstens eine Woche zuvor vom Vorstand unter Angabe der Begründung und der Tagesordnung bekanntgegeben werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß vom Vorstand anberaumt werden, wenn der dritte Teil der Mitglieder mit Unterschrift unter Angabe der Gründe dies gefordert hat.

 

§ 13

Die Einladung zur ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch Anschlag am Gemeindebrett unter Angabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit mit einfacher Mehrheit eine Änderung oder Ergänzung der Tagesordnung beschließen. Die Beschlüsse sind in das Protokoll einzutragen und vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen.

 

§ 14

Wahlen und Abstimmungen in der ordentlichen Mitgliederversammlung
a) Wahlleiter ist der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter oder ein vom Vorsitzenden beauftragter Vertreter

b) Alle Wahlen können durch Zuruf oder durch Wahlzettel vorgenommen werden. Entstehen
Meinungsverschiedenheiten über die Wahl, ob Zuruf oder Wahlzettel, so wird hierüber besonders abgestimmt.

c) Alle Wahlen und Abstimmungen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Wenn zwei Kandidaten die gleiche Stimmenzahl erhalten, soll noch einmal ein Wahlgang erfolgen.

d) Die Wahl des Vorsitzenden hat im Einzelwahlgang und mit Stimmzettel zu erfolgen. Die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder kann durch Stimmzettel oder Zuruf erfolgen.

e) Erfolgt die Wahl durch Stimmzettel, so können zu wählende Vorstandsmitglieder auf einem Stimmzettel gewählt werden. Auf dem Stimmzettel dürfen jedoch nicht mehr Namen erscheinen, wie Mitglieder gewählt werden, da sonst der abgegebene Stimmzettel ungültig ist.

f) Die Gewählten bekleiden ihr Amt für die Dauer von vier aufeinander folgenden Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Mitglied muß für die Dauer von zwei Wahlperioden das Amt, für welches er gewählt worden ist, annehmen, erst dann kann er eine Wiederwahl ablehnen.

g) Das Ausscheiden aus dem geschäftsführenden und erweiterten Vorstand ist so zu regeln, dass turnusgemäß alle zwei Jahre die Hälfte neu zu wählen ist, und zwar: a) der 1. Vorsitzende, der Schriftführer, der 1. Kassierer, der Adjudant, der 2. Offizier und die Hälfte der Fahnenoffiziere, b) der 2. Vorsitzende, der Hauptmann, der 2. Kassierer, der Hallenwart, der Schießmeister, der 1. und 3. Offizier, der 1. Fahnenoffizier und die Hälfte der Fahnenoffiziere.

h) Von der Mitgliederversammlung sind jährlich zwei Rechnungsprüfer zu wählen, denen die Prüfung der Jahresrechnung und die Ausfertigung des Prüfungs- und Geschäftsberichts obliegt. Die Rechnungsprüfer haben der Generalversammlung über die erfolgte Kassenprüfung zu berichten.

 

§ 15

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins ebenfalls keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§ 16

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 17

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung der Bruderschaft fällt das vorhandene Vermögen dem örtlichen Caritas-Verband zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

Diese Satzung wurde in der ordentlichen Generalversammlung am 13. Januar 2001 beschlossen
und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.